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LH FRA: Kündigung der BV JAZ durch den Betriebsrat

LH FRA: Kündigung der BV JAZ durch den Betriebsrat

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie ihr sicher verschiedenen Quellen entnehmen konntet, hat der Betriebsrat die Betriebsvereinbarung Jahresarbeitszeit (nachfolgend BV JAZ) gekündigt. Erst durch die Kündigung einer Betriebsvereinbarung entsteht eine Verhandlungsverpflichtung für beide Vertragspartner (Geschäftsleitung und Betriebsrat) und solange keine neue, ablösende Vereinbarung erzielt wurde, bleibt die ursprüngliche Regelung i.d.R. in der Nachwirkung, d.h. sie gilt solange weiter. Die Kündigung wurde notwendig, da in den vergangenen Jahren verschiedene Versuche, mit der Geschäftsleitung einvernehmliche Lösungen zu erzielen, leider erfolglos blieben. Die Gründe, die uns zur Kündigung und somit zu Verhandlungen veranlasst haben, sind vielfältig:

1. In der BV JAZ wurden 3 unterschiedliche Modelle vereinbart:

  • a) komplette Verplanung über rollierenden Grundschichtplan (fester Plan)
  • b) teilweise Verplanung über rollierenden Grundschichtplan (Hochjazzen)
  • c) Verplanung ohne Grundschichtplan (freie JAZ)

Es wurde vereinbart, dass die Vergabe der unterschiedlichen Modelle auf den betrieblichen Erfordernissen basiert. Die Geschäftsleitung hat erklärt, dass sie für bestimmte Bereiche aber nur noch ein Modell – die freie JAZ – anbietet. Eine konkrete Darlegung der betrieblichen Erfordernisse blieb die Geschäftsleitung trotz mehrfacher Aufforderung durch den Betriebsrat bis dato schuldig.

2. In der BV JAZ wurde auch vereinbart, dass ein Wechsel innerhalb der 3 Modelle nur frei- willig erfolgt. Trotzdem versucht die Geschäftsleitung, aktuell rund 50 Mitarbeiter gegen ihren ausdrücklichen Wunsch in die freie JAZ zu überführen und droht andernfalls sogar mit Kündigungen. U.a. wurde in der jetzt gekündigten BV JAZ versäumt, die Mitbestimmung des Betriebsrates bei der Zuordnung auf andere Arbeitszeit- modelle eindeutig zu regeln, so dass die Geschäftsleitung der Auffassung ist, dass sie dies einseitig und ohne Darlegung der Gründe tun kann. Wir wollen erreichen, dass die JAZ Modelle freiwillig angeboten werden und die Mitbestimmung des Betriebsrates implementiert wird.

3. Insbesondere KollegInnen, die im Modell „freie JAZ“ eingesetzt sind, haben finanzielle Einbußen und arbeitszeitrelevante Nachteile, weil verschiedene Regelungen aus dem Manteltarifvertrag gekürzt, umgangen oder gar ignoriert werden (z.B. Überstunden, Lehrgänge, Feiertage, Krankheit, etc.). Beispielsweise ist der tariflich vereinbarte maximale Wochenfaktor von 4,81 Tagen pro Woche in der freien JAZ (im laufenden Jahr) nicht überprüfbar. Stichproben nach Jahresabschluss haben ergeben, dass der Wochenfaktor nicht immer eingehalten wurde und Mitarbeiter dadurch häufiger zur Arbeit kommen mussten als von den Tarifpartnern vereinbart.

4. Hinzu kommen kürzere Urlaubszeiträume, und somit kürzere Erholungsphasen, da im Modell freie JAZ schichtfreie Tage bei der Urlaubsplanung nicht integriert werden können. Diese und weitere Punkte müssen Bestandteil einer neuen, ablösenden Vereinbarung werden, so dass Mitarbeiter, die dem Unternehmen mit höherer Flexibilität entgegen kommen, dafür mindestens gleichgestellt werden.

Auf der anderen Seite sind eine Vielzahl von KollegInnen auf die höhere Planungssicherheit eines rollierenden Schichtplanes angewiesen, weil sie neben der Lufthansa noch andere Verpflichtungen haben (z.B. Betreuung von Kindern oder Verwandten, ehrenamtliche oder gewerbliche Tätigkeit, etc.). Spätestens wenn die Geschäftsleitung ohne betriebliche Erforderlichkeit und nur von höheren Profiten getrieben, die Interessen und Wünsche ihrer Belegschaft ignoriert und dabei auch noch Gesetze und Regelungen missachtet, ist der Betriebsrat verpflichtet, die Belegschaft vor Willkür zu schützen. In den letzten Jahren hat die Geschäftsleitung gegenüber dem Betriebsrat und zuletzt auch auf einer Betriebsversammlung und in einer Veröffentlichung gegenüber der Belegschaft deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie die Zukunft der Station Frankfurt nur noch in der freie

n JAZ sieht. Unter diesem Aspekt erachten wir das Handeln der Geschäftsleitung, auf die Kündigung der BV JAZ mit der Kündigung sämtlicher Grundschichtpläne auf der Station zu reagieren, für politisch motiviert, um die wahre Intension zu verschleiern. Wichtig für alle KollegInnen mit festen Plänen: Ebenso wie die BV JAZ wirken die Grundschichtpläne nach, bzw. sind solange gültig bis hierzu ablösende Pläne/Regelungen mit dem Betriebsrat vereinbart wurden. Bei dem Vorhaben der Geschäftsleitung, alle Mitarbeiter in die freie JAZ überleiten zu wollen, blendet die Geschäftsleitung aus, dass die Jahresarbeitszeit gemäß Manteltarifvertrag nur ein zusätzliches, unterstützendes Modell sein kann, denn dort wurde geregelt, dass betriebliche Verhältnisse dies erforderlich machen müssen. Vor diesem Hintergrund erscheint uns die Zielsetzung der Geschäfts- leitung, nämlich eine 100%ige freie JAZ, als abwegig. Wir, die AGiL-Betriebsräte werden uns in den anstehenden Verhandlungen dafür einsetzen, dass die freie JAZ auch weiterhin erhalten bleibt, dann aber als freiwilliges Modell. Mitarbeiter, die sich für dieses Modell entscheiden, sollen künftig keine finanziellen Nachteile gegenüber ihren KollegInnen mit rollierendem Schichtplan haben. Außerdem wollen wir auch in der freien JAZ die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben verbessern, indem die Pläne mindestens einen Monat früher veröffentlicht und die Anzahl der Setztage (abhängig von der arbeitsvertraglichen Stundenzahl) erhöht werden. Wenn die Geschäftsleitung mehr Mitarbeiter in der freien JAZ beschäftigen möchte, als die betrieblichen Erfordernisse dies nötig machen, sind wir gerne bereit, über zusätzliche Anreize zu sprechen.

 

 

Mit kollegialen Grüßen

 

Eure AGiL Betriebsräte

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Tarifabschluss beim Lufthansa Konzern (Boden).

Tarifabschluss beim Lufthansa Konzern (Boden).

Am 7.2.2018 informierten Verdi und Lufthansa über einen „Durchbruch“ bei den Tarifverhandlungen. Konkret wurden u.a. folgende Ergebnisse veröffentlicht:

• Ab 1.2.18 erhalten alle Beschäftigten eine Tariferhöhung von 3%
• Zum 1.5.19 wird eine weitere Tariferhöhung von 3% fällig. Diese ist zum Teil ergebnisabhängig. D.h. 1,8% erhalten alle Beschäftigten gleichermaßen, die verbleibenden 1,2% werden abhängig vom Geschäftsfeldergebnis gezahlt.
• Der neue Vergütungstarifvertrag gilt bis zum 30.9.2020.
• Die betriebliche Altersversorgung wurde um Auszahlungsoptionen, wählbar durch die Beschäftigten, erweitert.
• Der Zuschuss des Arbeitgebers zum Jobticket konnte erhalten werden.

Die Verdi war mit einer Forderung von 6% mehr Gehalt für alle Beschäftigten bei einer Laufzeit von 12 Monaten in die Verhandlungen gegangen.

In den vergangenen Monaten kommunizierten die Tarifpartner wiederholt Angebote des Arbeitgebers i.H.v.1,7% bis 2,6%. Diese wurden (zu Recht) von der Verdi als unzureichend zurückgewiesen.

Rechnet man den jetzt erzielten Tarifabschluss(Laufzeit 33 Monate) auf eine Laufzeit von 12 Monaten um, so hat die Verdi eine garantierte Gehaltsteigerung von lediglich 1,765% erzielt. Im besten Fall erhalten die Bodenbeschäftigten eine Erhöhung von

2,21%. Allerdings nur, falls das Betriebsergebnis der einzelnen Gesellschaften so gut ausfallen sollte, dass dievariable Erhöhung von 1,2% ausgelöst werden würde. Die Inflationsrate lag 2017 bei 1,8% – vor diesem Hintergrund ist der von der Verdi proklamierte „Reallohnzuwachs“ zu hinterfragen.

Die AGiL erachtet diesen Abschluss als Missachtung der Leistung aller Lufthanseaten, die nicht nur das beste Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte, sondern auch den lange „ersehnten“ 5. Skytrax Stern erarbeitet haben!

Als kritisch sehen wir auch die lange Laufzeit, durch die sich die Verdi die Möglichkeit von Streiks bis zum 30.09.2020 selbst genommen hat.

Es ist Zeit für eine Gewerkschaft, die die Interessen der Kolleginnen und Kollegen VOR die „Gewinnmaximierungsinteressen“ des Arbeitgebers setzt!
Es ist Zeit der Lufthansa einen Tarifpartner entgegenzusetzen, der nicht bei jeder Drohung der Geschäftsleitung einknickt. 
Es ist Zeit, AGiL zu werden!

Thorsten Beißner
Vorstandsvorsitzender

Andreas Strache
Vorstand Tarifpolitik

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AGiL Info MUC: Rufbereitschaft

AGiL Info MUC: Rufbereitschaft

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema Rufbereitschaft beschäftigt uns alle seit Jahren. Wir, Eure AGiL-Betriebsräte, haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie man Eure Belange als Kollegen und operative Herausforderungen bei IRREGs besser unter einen Hut bringen kann.

Unsere Idee basiert auf 2 Säulen:

• späterer Beginn der Schlussdienste mit mehr „Luft“ nach hinten und
• eine Aktualisierung und Optimierung der bestehenden IRREG Prozesse.

Wenn diese beiden Faktoren „Dienstverlegungen“ und „klar definierte Prozesse“ ineinandergreifen wird das Konzept funktionieren! Wir sind nach wie vor der festen Überzeugung, dass dadurch eine Rufbereitschaft nicht mehr nötig wäre. 

Der aktuelle Stand:

Nach dieser Vorarbeit durch uns AGiL- Betriebsräte wurden die Betriebsvereinbarungen zur Rufbereitschaft per Mehrheitsbeschluss des Betriebsrates offiziell gekündigt. Bis neue Vereinbarungen mit der Geschäftsleitung getroffen werden, wirken die alten Vereinbarungen per Gesetz nach, das bedeutet, sie gelten weiterhin unverändert. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben gibt es bei MUC L/GA1 eine spezielle Situation, deswegen wird die Vereinbarung RUF in dieser Abteilung gesondert behandelt.

“Warum geht nichts vorwärts? oder Warum habe ich als Mitarbeiter den Eindruck es geht nichts vorwärts”:

Die Verhandlungen mit der Geschäftsleitung gestalteten sich von Anfang an sehr schwierig, so dass bei Euch der Eindruck entstanden ist, es geht nichts vorwärts. Tatsächlich stecken die Gespräche im Moment in einer Sackgasse. Das liegt nach unserer Auffassung an 2 Faktoren: Zum einen haben wir den Eindruck, dass auf Seiten der Geschäftsleitung kein ernsthaftes Interesse besteht, sich näher mit unserem Konzept

auseinanderzusetzen, trotz über- zeugender Argumente von unserer Seite. Zum anderen ist es uns nicht gelungen, alle Gruppierungen des Betriebsrates dazu zu be- wegen, sich ebenfalls mit eigenen Ideen einzubringen und sich für Eure Belange einzusetzen. Unserer Auffassung nach kann es, wenn es um die Belange von Kolleginnen und Kollegen geht, keine verfestigte Abwehrhaltung geben, im Sinne von „aus Prinzip dagegen sein“, nur weil wir etwas erarbeitet haben, denn es muss letzten Endes um die Inhalte gehen und nicht darum, eine Oppositionshaltung einzunehmen. Gerade in diesen unruhigen Zeiten ist es enorm wichtig, dass die von Euch gewählte Mitbestimmung als eine Einheit auftritt und klare Signale an die Geschäftsleitung sendet, um alle für Euch so wichtigen Themen wie Rufbereitschaft, Schichtplangestaltung usw. voranzubringen. Vielleicht ist es jetzt kurz vor der Betriebsratswahl an der Zeit, darüber nachzudenken, aus welchen Motiven mancher das Amt des Betriebsrates ausübt und dahin- gehend seine Wahlentscheidung zu treffen. 

Wir kämpfen für unsere Überzeugung – 2 Säulen 2 Konzepte 1 Ziel 

Trotz all dieser Widrigkeiten kämpfen wir weiter für unsere Überzeugungen und haben neuen Schwung in die Verhandlungen gebracht. Auf Vorschlag von AGiL wurde im Betriebsrat beschlossen, die von uns oben vorgestellten 2 Säulen unseres Konzeptes getrennt voneinander weiterzuverfolgen. In der AG (Arbeitsgruppe) IRREG werden zukünftig alle Prozessthemen rund um IRREG- Situationen betrachtet. Die Arbeitszeitthemen zur RUF werden in der AG Schichtplanung bearbeitet. Diese wurde gegründet im Zusammenhang mit dem Projekt „Hub 2020“ und dem Ziel, die Schichtplangestaltung für alle Bereiche der Station zu modernisieren. Aus der „AG Schichtplanung“ kommen bereits erste Signale, dass sich die Geschäftsleitung spätere Schlussdienste vorstellen kann.

Was wir schon erreicht haben:

Einen weiteren Impuls gegeben hat der Beschluss des Betriebsrates, die 10-Stunden- und Pausenverstöße anzuzeigen. Nun ist die Geschäftsleitung im Zugzwang zu handeln, IRREG Prozesse neu zu überdenken, um durch geeignete Maßnahmen die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der 11.1.2018. An diesem Tag gab es immer wieder Computer- ausfälle und zusätzlich lag eine offizielle Sturmwarnung vor. Die Geschäftsleitung hat mit Erfolg proaktiv Kollegen gefragt, ob sie bereit wären ihre Spätdienste nach hinten zu verlegen. Diese Maßnahme hat dazu beigetragen, dass die IRREG Situation an diesem Tag entspannter ablief, 10 Stundenverstöße vermieden wurden und ein Hereinrufen der RUF nicht nötig war. Für uns ist das das klare Zeichen, dass unsere Ideen realisierbar sind! Unser Konzept RUF funktioniert! Aus unserer Sicht sind wir jedoch noch lange nicht am Ziel. In einem kontinuierlichen Dialog mit der Geschäftsleitung müssen nun dringend die Prozesse klar definiert werden, um eine nachhaltige Basis für den zukünftigen Umgang mit IRREG Situationen zu schaffen. Die federführend von AGiL Betriebsräten durchgeführte Mitarbeiterumfrage, hat eindeutig gezeigt, dass die RUF von Euch als Belastung empfunden wird. Prophylaktisch die RUF hereinzurufen, wie in den vergangenen Monaten, kann keine Lösung sein, da dies vor allem für die PDIs zu einer er- heblichen Mehrbelastung führt. Auch darf unter keinen Umständen durch das Rufen der Kolleginnen und Kollegen in der Ruf- bereitschaft der aktuelle Mangel an Personal kompensiert werden! Dies ist und war (auch bei den Vereinbarungen der Vergangenheit) niemals der Sinn der Ruf- bereitschaft!

Was wir für Euch und Uns erreichen möchten:

In unserer Umfrage habt Ihr Euch mehrheitlich gegen eine Rufbereitschaft ausgesprochen. Es kann nicht sein, dass Eure Meinung so wenig Gehör – sowohl bei der Geschäftsleitung wie auch bei Teilen des Betriebsrates – findet und darüber hinaus auf Desinteresse stößt. Der Betriebsrat ist die von Euch gewählte Vertretung und Eure Interessen haben dabei immer an erster Stelle zu stehen! Dabei kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein, am Ende des Tages darf es jedoch keine Rolle spielen, ob Eure Vertreter im Betriebsrat sich nun Grün, Rot, Blau, Gelb oder anders nennen. Das Gesetz kennt keine Oppositionsarbeit innerhalb des Betriebsrates!

Eure Interessen haben immer Vorrang!

Dafür stehen wir als AGiL Betriebsräte:Wir vertreten EURE Interessen! 

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Lufthansa-Konzerntarifrunde 2018

Lufthansa-Konzerntarifrunde 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sicherlich habt ihr verschiedenen Quellen entnehmen können, dass Lufthansa den Beschäftigten am Boden eine Vergütungserhöhung von 2,6% für 18 Monate (für Beschäftigte der LSG sogar nur als Einmalzahlung), sowie maximal 2,5% für weitere 18 Monate anbietet. Wenn man die prognostizierte Inflationsrate gegenüberstellt, bedeutet ein solches Angebot einen Reallohnverlust. Nachdem Lufthanseaten das beste Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet haben, zeigt das vorliegende Angebot sehr deutlich die „Wertschätzung“ des LH-Managements für die erbrachte Leistung seiner Beschäftigten. 

Wir betrachten das vorgelegte Angebot als völlig unzureichend und hoffen sehr, dass das LH-Management hier noch einmal deutlich nachbessert, denn ansonsten dürften Streiks bei Lufthansa vorprogrammiert sein. Dies kann nicht im Interesse des Managements, unserer Gäste und unserer KollegInnen sein.

DEN ERFOLG DER LUFTHANSA FÜR ALLE MITARBEITER SPÜRBAR MACHEN!

Von Verdi Betriebsräten werden wir derzeit häufig angesprochen, wie sich die AGiL bei einem möglichen Streik positionieren würde. Die AGiL-Tarifkommission hat sich mit der aktuellen Situation beschäftigt und ist bereit, gemeinsam mit Verdi die Interessen unser Mitglieder und KollegInnen notfalls auch durch Arbeitskampfmaßnahmen durchzusetzen. Ein gemeinsames Vorgehen setzt jedoch voraus, dass wir uns auch über Verhandlungsinhalte und Strategien vertrauensvoll austauschen und abstimmen. Im Interesse aller Lufthanseaten appellieren wir daher zur Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam können wir gute Ergebnisse erzielen.

Mit kollegialen Grüßen

Thorsten Beißner                                                Andreas Strache
(Vorsitzender des Vorstandes)                          (Vorstand Tarifpolitik)

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AGiL, UFO, IGL und TGL bilden Konzernbündnis zur Aufsichtsratswahl im Lufthansa Konzern

AGiL, UFO, IGL und TGL bilden Konzernbündnis zur Aufsichtsratswahl im Lufthansa Konzern

Die AGiL (Arbeitnehmergewerkschaft im Luftverkehr e.V.) hat sich mit anderen Gewerkschaften der Luftfahrtbranche UFO, TGL, IGL  zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Dies wurde unter anderem notwendig, um ein Gegengewicht zur Partnerschaft der Vereinigung Cockpit mit der Verdi zu stellen.

“Ziel des Bündnisses ist es, so viele Berufsgruppen und Konzernfelder wie möglich, kompetent und präsent im Aufsichtsrat zu vertreten” erklärt Thorsten Beißner, Vorsitzender der AGiL. Es ist wichtig, die Dominanz der VC und ver.di, die derzeit 60% der Arbeitnehmermandate (inkl. der stellvertreten Aufsichtsratsvorsitzenden) inne haben, zu brechen und alle Interessensvertretungen aktiv und gleichwertig in diesem strategisch wichtigem Gremium zu platzieren.

Die AGiL hat bereits in der auslaufenden Amtszeit des LH-Aufsichtsrates mit Andreas Strache ein kompetentes Mitglied in dieses Gremium entsandt. „Um unsere Einflussmöglichkeiten im Aufsichtsrat besser vertreten zu können, müssen sich die Mehrheitsverhältnisse ändern.” so Beißner weiter.

Die Mitglieder der AGiL sind Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste sowie der operativen Steuerung in Luftfahrtunternehmen bundesweit. Unsere Bündnispartner vertreten Mitarbeiter anderer Berufsgruppen. Hierdurch stellen wir sicher, dass wirklich die Interessen ALLER Mitarbeitergruppen im Lufthansakonzern vertreten werden.

 

Weitere Informationen zur gemeinsamen Kampagne sind im Netz unter www.triff-deine-wahl.de

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FRAPORT: AGiL Info Dezember 2017

FRAPORT: AGiL Info Dezember 2017

Tarifverträge des Gemeinschaftsbetriebes ungültig?

Nachdem der Gemeinschaftsbetrieb von Fraport AG, FraVoko und FraGround zum 01. Juli 2017 den Betrieb aufnahm, wurden gleichzeitig die 2 bestehenden Betriebsratsgremien, mit separaten Tarifverträgen, ausgestattet.

Die Verhandlungsführer Ver.di, DBB und Arbeitgeberverband vereinbarten, entgegen des Betriebsverfassungsgesetzes, ein Betriebsrat pro Gemeinschaftsbetrieb, die Beibehaltung der jeweiligen bestehenden Betriebsratsgremien. Der Betriebsrat (BR) der Fraport AG beauftragte hierzu ein Rechtsanwaltsbüro mit der Klärung der Angelegenheit. Die BR- Anwaltskanzlei bestätigte dem Betriebsratsgremium die Unzulässigkeit von zwei BR-Gremien im Gemeinschaftsbetrieb. U. a. besteht für den BR dringender Handlungsbedarf, da der Fraport-BR nur bis zum 31.12.2017 im Amt wäre. Um eine Verlängerung der Amtszeit zu erwirken müsste umgehend eine Betriebsvereinbarung (BV) mit dem Arbeitgeber abgeschlossen werden. Hierzu reichten AGiL Betriebsräte zwei Anträge im Betriebsrat ein. Leider fanden die Anträge, sowohl eine BV abzuschließen, wie einer rechtlichen Prüfung der Angelegenheit vor Gericht, im Gremium eine Mehrheit. Für die Tarifvertragsparteien ist natürlich alles in Ordnung und es besteht keinerlei Handlungsbedarf. Fazit:Der Arbeitgeber kann weiterhin die beiden Betriebsratsgremien gegeneinander ausspielen, mit Unterstützung von Betriebsräten mit gleichzeitiger enger Gewerkschaftsbindung. Wurden jemals die Mitarbeiter gefragt, ob sie diese unterschiedliche Handhabung ihrer Angelegenheiten möchten? D. h. auch, dass die anstehenden Wahlen unter Vorbehalt einer rechtlichen Klärung stehen. Dies kann weder im Interesse der Belegschaft noch eines funktionierenden Betriebsratsgremiums sein.

Jahressonderzahlung

Sollte sich jemand wegen der diesjährigenvHöhe seiner Jahressonderzahlung mit dervNovemberabrechnung gewundert haben, wollen wir das Ergebnis der tariflichen Verhandlungen mit Verdi noch einmal in Erinnerung rufen.

„TVöD – Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, Tarifrunde 2016

1. Laufzeit: 24 Monate:
01.03.2016 – 28.02.2018

2. Entgelt:
• Entgelterhöhung in 2 Stufen:

o 01.03.2016: +2,4%

o 01.02.2017: +2,35%

• Erhöhung des Pflichtbeitrages zur betrieblichen Zusatzversorgung für TVöD Bund und einiger Zusatzversorgungskassen im Bereich TVöD VKA in 3 Stufen. Es werden sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberbeiträge angehoben:

o 01.07.2016: 0,2% Ost: 0,75%

o 01.07.2017: 0,1% Ost: 0,75%

o 01.07.2018: 0,1% Ost: 0,75%

Diese Beitragserhöhungen führen zu einer Absenkung der Netto-Gehälter. Absenkung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im Bereich TVöD VKA (Kommunen):

• Einfrieren auf das Niveau des Jahres 2015 für die Jahre 2016 bis 2018

• zusätzlich eine weitere Absenkung um 4 Prozentpunkte im Jahr 2017 Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst – Bereich VKA. Absenkung der Jahressonderzahlung 2016 bis 2018.

Des Weiteren werden die Bemessungssätze im Jahr 2017 zusätzlich um 4 Prozentpunkte abgesenkt und die Absenkung für künftige Jahre beibehalten. Ab dem Jahr 2019 sollen die Bemessungssätze nicht weiter abgesenkt werden, d.h. die Jahres sonderzahlung nimmt wieder an den Entgeltsteigerungen teil.“
(Auszug aus dem zurzeit geltenden TVöD)

Wir von der AGiL sagen noch einmal „Danke Ver.di“ für so ein Ergebnis!

Richtigstellung zur Thematik Klimatechnik Vorstandsebene

In der Betriebsversammlung wurden die AGiL Betriebsräte durch unseren Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Schulte als „Lügner“ bezeichnet, die die Unwahrheit über die Thematik der „Zwei-Klassen-Gesellschaft oder was läuft bei Fraport schief“ geschrieben hatten. Die Thematik bezog sich auf die Genehmigung einer neuen Heiz- und Kühldecke, separate Klimaanlage beziehungsweise einer Beschattungsanlage für die Außenterrasse nur für die Vorstandsetage im Gebäude 178 für ungefähr schlappe 750.000 €. Dieses Thema, erklärte unser Vorstandsvorsitzender Dr. Schulte den Anwesenden in der Betriebsversammlung, ist eine Lüge und niemals für den Vorstand geplant.

Lieber Herr Dr. Schulte, wir sind weiterhin der Meinung, dass das besagte Geld besser für die gesamten klimatischen Bedingungen im Gebäude 178 für alle Beschäftigten ausgegeben werden sollte, anstatt nur die Problematiken der Vorstandsetage zu beheben. Damit wir aber von Ihnen nicht wieder einer Lüge bezichtigt werden, haben wir uns die Mühe gemacht und Ihnen den dazugehörigen Projektauftrag rausgesucht.

Der Projektname lautet Optimierung Klimatechnik GE 178 E07 mit der Projektnummer B-002536. Hierin heißt es wörtlich:“ Im Vorstandsbereich in der Ebene 07 im Westriegeldes Gebäudes 178 wird das Raumklima als unbehaglich empfunden. Besonders kritisch sind die klimatischen Verhältnisse in den Vorstand- Besprechungsräumen während der Sommermonate, aufgrund der trockenen Raumluft kommt es ebenfalls zu Beschwerden in den Wintermonaten.“ Gerne senden wir Ihnen die kompletten Unterlagen zu.

Ups….Wer einmal Lügt dem Glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht !

Täuschung und Tarnung

Immer wieder beschweren sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über Veröffentlichungen im offiziellen BR-Magazin WIR. Um hier Klarheit zu schaffen, muss Richtiggestellt werden, dass die Inhalte der Veröffentlichungen nicht die Meinung des gesamten BR-Gremiums wiedergeben. Die Überschriften der Themen werden zwar im Gremium beraten, aber die Ausgestaltung und die Werbeinhalte der Veröffentlichungen sind weder abgestimmt noch wurden die Texte vom BR-Gremium freigegeben. Für den Inhalt und die textliche Ausgestaltung trägt einzig nur die Betriebsratsvorsitzende die Verantwortung.

Ist das die gewollte 5*-Sterne Airport Notfallversorgung

AGiL hatte bereits zur letzten Betriebsversammlung am 20.09.2017 über die Zustände der ärztlichen Versorgung in der Flughafenklinik berichtet und bemängelt das in der Zeit zwischen 16:00 und 07:00 Uhr morgens kein Ambulanzarzt mehr zur Verfügung steht. Jetzt können wir erneut über ein weiteres unverständliches Geschehen – was letztendlich unsere Beschäftigten und Passagiere  Betrifft – berichten. Als am 8. November diesen Jahres eine Fraport-Beschäftigte mit einem Kollegen im Terminal 2 eine bewusstlose Person aufgefunden und sofort per Telefon den Notruf abgesetzt hatte, passierte folgendes:

• Erst einmal passierte nichts

• Nach langen 14 Minuten kamen dann zum Glück die Kollegen der Flughafen Feuerwehr vor Ort, mit dem Hinweis an die Kollegin die gerade erste Hilfe leistete, dass kein medizinisches Rettungsfahrzeug mit Besatzung zurzeit verfügbar ist. Die Kollegin setzte somit ihre Rettungsmaßnahmen fort.

• Nach weiteren langen 6 Minuten ist dann der Notarzt mit der Besatzung des Rettungswagens vor Ort eingetroffen und konnte den Patienten übernehmen. Für den Patienten ist es sicherlich gut und beruhigend, wenn schnelle erste Hilfe durch einen Ersthelfer naht, aber im Ganzen betrachtet, ist entscheidend wie schnell der Patient der klinischen Versorgung zugeführt wird. Eine präklinische Notfallversorgung einschließlich der notärztlichen Versorgung sollte für einen 5* Sterne Airport innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist selbstverständlich sein! Zur Versorgung von Notfallpatienten ist eine vorgegebene Zeitspanne in Verbindung mit höchster Eilbedürftigkeit erforderlich, wenn höchste Eile geboten ist um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Die Hilfsfrist ist mit 10 Minuten vom Gesetzgeber als umsetzbar und sachlich vertretbar vorgegeben, innerhalb dem in der Regel jeder Notfallort zu erreichen ist. Deshalb sagen wir auch zu diesem Vorfallohne einen Vorwurf an die Kollegen/-innen der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes – das war wieder einmal eine ganz schlechte Performance für einen angehenden 5* Sterne Airport mit den Leitsprüchen „Great to have you here“ und „Wir sorgen dafür“. Unsere Bitte an den Vorstand lautet deshalb:

• Personalaufstockung für die Flughafenklinik und das Rettungsdienstpersonal

•  Aufstockung und Bereitstellung von benötigten Rettungsmitteln

Was ist mit dem Gesundheitsschutz für die Beschäftigten im Terminal 2?

Seit 2012 ist es verpflichtend zusätzlich zu bereits bestehenden Vorsorgemaßnahmen regelmäßig die Warmwasseranlagen auf Legionellen überprüfen zu lassen. Legionellen sind Bakterien, die natürlicherweise im Süßwasser vorkommen und sich in Warmwasserleitungen vermehren (können). Dies ist dem Gesundheitsschutz geschuldet. Über das Einatmen von sehr stark mit Legionellen belasteten zerstäubten Wassertröpfchen die zum Beispiel beim Duschen entstehen, gelangen die Bakterien in die Lunge. Geringe Konzentrationen von Legionellen im Wasser sind gesundheitlich unbedenklich. Bei bis zu 100 KBE (koloniebildende) Einheiten pro 100 ml Wasser muss noch nichts unternommen werden. Wird dieser Grenzwert erreicht oder überschritten, muss das Gesundheitsamt informiert und die Anlage geprüft und verbessert werden.

Die im Oktober / November 2017 durch eine externe Firma gemessenen Grenzwerte sind um ein Vielfaches an KBE Einheiten überschritten worden. Wir möchten vom Arbeitgeber, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung zu verhindern, dass er sich der Problematik schnellstmöglich annimmt und Abhilfe schaffen wird.

Lieber Vorstand…“Lassen Sie Ihr Team nicht alles ausbaden!“

Denn wer gesund ist, kommt gerne zur Arbeit.

Information zur neuen Besetzung der Einigungsstelle

Nachdem wir bereits im Betriebsratsgremium die Besetzung der Mitglieder der Einigungsstelle – zum Thema Dienstplanverlängerungen und Überstunden – mit Peter Henrich und als sein persönlicher Ersatz Dieter Menger beschlossen hatten, wurde dem BR Gremium durch den Arbeitgeber signalisiert, das er mit einer 6er Besetzung nicht einverstanden ist. Um weitere Verzögerungen hinsichtlich einer zügigen Besetzung der Einigungsstellenmitglieder sicherzustellen haben die Kollegen Henrich und Menger auf ihren Platz verzichtet, mit der Hoffnung verbunden, dass endlich Klarheit und Rechtssicherheit im Thema hergestellt werden kann. Weiterhin sind beide Kollegen aber in der Arbeitsgruppe vertreten. 

Konzernnews:
Aufsichtsratswahl bei der FraGround GmbH

Mit Freude können wir berichten, dass wir für die FraGround Aufsichtsratswahl als Spitzenkandidat den Kollegen Haci Saka für AGiL ins Rennen geschickt haben. Leider mussten sich einzelne

AGiL-Mitglieder aber bei ihrer Sammlung der erforderlichen Stützunterschriften im Unternehmen mit massiven Bedrohungen und Verfolgungen durch einzelne Ver.di Betriebsräte und Beauftragte

auseinandersetzen.Warum ehrenamtliche Betriebsräte/Arbeitnehmervertreter sich so verhalten entzieht sich unserer Kenntnis. Wir von der AGiL möchten einen fairen und demokratischen Wahlkampf für alle Ämter. Bei den anstehenden Aufsichtsratswahlen für FraGround am 16.02.-18.02.2017 wählen wir Liste 5 Haci Saka AGiL

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Suche nach Großem, Außergewöhnliche übersieht man leider oft das Unscheinbare, Kleine. Wir wünschen Euch von Herzen schöne Weihnachtsfeiertage und gemeinsame Stunden mir euren Lieben. Für das Jahr 2018 wünschen wir euch beste Gesundheit und viele glückliche Momente.

Eure AGiL

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FRAPORT: Streik bei Frankfurt Cargo Services (FCS)

FRAPORT: Streik bei Frankfurt Cargo Services (FCS)

Ver.di Tarifverhandlungen auf Kosten und zu Lasten der Mitarbeiter?? Ohne Abstimmung mit anderen Fraport Konzern-Gewerkschaften wurden kurz- fristig Streikmaßnahmen ausgerufen. Am Samstag, 11.11.2017 (pünktlich zum Fastnachtsbeginn) wurde die Frühschicht bei FCS bestreikt. Alle Beschäftigten wurden aufgefordert ihre Arbeit nieder- zulegen. AGiL unterstützt grundsätzlich Streikmaßnahmen, wie Erhalt der Arbeitsplätze oder bei tariflichen Auseinandersetzungen.

Solidarisch zeigen wir uns auch immer bei Unterstützung anderer Gewerkschaften. Für uns gilt aber, dass wir vorher über den Verhandlungsstand informiert werden (was bisher unter Gewerkschaften üblich war) und wir die Zielsetzung nachvollziehen können.

Hier hat Ver.di im Alleingang gehandelt und jegliche Solidarität vermissen lassen.
Trotzdem lassen wir unsere Mitglieder nicht im Regen stehen.

FCS-AGiL Mitglieder, die an der Streikmaßnahme teilgenommen haben bekommen selbstverständlich ihr Streikgeld von der AGiL ausgezahlt. BVD-FS AGiL Mitglieder, die bei FCS eingesetzt sind können sich rechtlich nicht an dem Streik beteiligen. Ihr müsst aber bei dem bestreikten Betrieb nicht Arbeiten, sondern könnt Eurem Disziplinarvorgesetzten dies mitteilen, der euch dann in einem anderen Fraport-Betriebsteil eine gleichwertige Tätigkeit zuweisen kann. Sollten Euch, wegen des Streiks, trotzdem Unregelmäßigkeiten bei der Gehaltsabrechnung auffallen wendet Euch bitte an die AGiL-Geschäftsstelle oder an die bekannten Fraport Betriebsräte.

 

Eure AGiL
– solidarisch mit allen Beschäftigten

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FRAPORT: Ist der Konzernbetriebsrat (KBR)  jetzt ein Geheimrat?

FRAPORT: Ist der Konzernbetriebsrat (KBR) jetzt ein Geheimrat?

Leider mussten wir in den letzten Monaten verstärkt feststellen, dass der Informationsfluss des Konzernbetriebsrats nicht mehr bis zum Fraport Betriebsratsgremium reicht.

  • Erst wurde aus der FraGround Betriebsratswahl eine Geheimwahl gemacht, da den Beschäftigten im Fraport- Konzern leider immer noch keine schriftlichen Informationen über die Zusammensetzung der einzelnen BR-Mitglieder und ihrer Listenabstammungen vorliegen. Dies wurde in der Vergangenheit im Galaxynet bzw. Skynet veröffentlicht. Was uns aber noch mehr verwundert, dass auch in der letzten KBR-Zeitung das Wahlergebnis mit keinem Wort erwähnt wurde!
  • Was aber noch mehr verwundert ist die Tatsache, dass die KBR Spitze einen Wechsel im Vorsitz vorgenommen hatte und dass das Fraport BR-Gremium sowie die Geschäftsstelle des Betriebsrates dies erst aus der Konzernzeitung (auf Seite 8)  im Oktober erfahren musste. Zumal im Artikel erwähnt wird, dass die Aufgaben des KBR viel Einfühlungsvermögen und den Blick für die Interessen der gesamten Konzernbelegschaft erfordern.
  • Auch die lapidare Erwähnung der Aufsichtsratswahl im Frühjahr 2018 lässt mit ihren Informationen zu wünschen übrig. Die Einleitung der Wahl beginnt nach der Bekanntmachung der Fraport AG mit der Bildung des Hauptwahlvorstandes durch den KBR – was laut KBR Zeitung schon Mitte August geschehen ist! 
  • Wo bitte ist die Information an die Beschäftigten wer dem Wahlvorstand angehört???

Hier werden ganz bewusst durch die Verdi Betriebsräte den restlichen Interessensvertretern und den Beschäftigten wichtige Informationen vorenthalten!

Dabei werden die KBR Vertreter der Fraport aus dem BR Gremium heraus gewählt und in den KBR entsandt und diese sind nach dem BetrVG verpflichtet das Gremium umgehend zu informieren bzw. vorheriger Abstimmung im Fraport-BR-Gremium. Ein entsprechender Beschluss im Fraport BR-Gremium wurde mit Mehrheit gefasst, doch die Umsetzung wird von der Vorsitzenden anscheinend blockiert.

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FRAPORT: AGiL Info September 2017

FRAPORT: AGiL Info September 2017

Erfolgsbeteiligung nach §8 der Betriebsvereinbarung Nr. 60.1 Zukunftsvertrag 2018

Nach Gegenrechnung der Erfolgsbeteiligung welche unseres Erachtens nach mit 400 Euro zu gering bemessen war, forderte der Betriebsrat den Arbeitgeber auf, eine Neuberechung aufzustellen und den höheren Betrag zur Auszahlung zu bringen. Der Arbeitgeber wies dieses zurück und argumentierte, dass die Manila Rückzahlung, sowie der Verkauf der Skt. Petersburg Anteile, nicht mit hin zu gerechnet werden dürfen. Da sich der Vorstand und der Betriebsrat nicht einigen konnten, musste schlussendlich eine gerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden. Am 4.09.2017 fand der Gütetermin vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt statt. Ausgehend von der Tatsache, dass der Betriebsrat auf die Feststellung der Höhe des Budgettierungsbetrages besteht und unsere Arbeitgeber der Auffassung ist, dass das Geld aus der Manila Rückerstattung nicht mit dem Erfolg des Unternehmens im Jahr 2016 zu tun hat, wird es nun zu einem Kammertermin am 8.02.2018 kommen.

Aufgrund der schriftlichen Zusage des Arbeitgebers, dass er sich auf die Führung von sogenannten Musterklagen einlässt. Die aus der Mannschaft heraus, vornehmlich von Betriebsräten geführt werden sollen, ist die Meinung der Rechtsanwältin Fr. Bennholz die, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen keine Geltendmachung unterschreiben müssen, um ihren Anspruch gegenüber dem
Arbeitgeber geltend zu machen. Der Betriebsrat wird in einer seiner nächsten Sitzungen die Musterkläger benennen. Wir werden uns an den Musterklagen beteiligen und unsere Mitglieder auf dem Laufenden halten.

Zwei-Klassen-Gesellschaft, oder was läuft bei Fraport schief?

Mit dem Einzug ins neue Gebäude 178 fingen die Probleme an. Die dort beschäftigten Mitarbeiter/innen beschwerten sich über die unerträglichen klimatischen Zustände im Gebäude. Der Betriebsrat ( Arbeits- und Gesundheitsschutz ) prüfte, ob man nachträglich eine Luftbefeuchtungsanlage installieren könnte, die Arbeitsmedizin wurde eingeschaltet usw.….
Die Sommer kamen und gingen, auch die Winter zogen vorbei und die Prüfung dauert und dauert. Die klimatischen Bedingungen haben sich die letzten vier Jahre nicht verbessert und eine positive Entwicklung ist nicht ersichtlich.
Unser Vorstand hat jetzt die rettende Idee: er genehmigt sich für seine Räumlichkeiten nicht nur eine neue Heiz- und Kühldecke, beziehungsweise eine Beschattungsanlage für die Außen-Terrasse, sondern auch eine Kostenpunkt für die ganze Aktion, etwa 750.000 Euro! Natürlich getrennt von der Anlage des Haupthauses um ein angenehmes, wohltuendes Arbeitsklima zu schaffen, so lautet der Originaltext des Anforderungsschreibens. Ebe langts! Oder ist das die Belohnung des Vorstandes an sich selbst für das erfolgreiche Abschlussergebnis?
Wir meinen: Das dieses Geld besser verwendet wäre, wenn man die gesamten unzumutbaren klimatischen Bedingungen im Gebäude 178 für alle Beschäftigten zur Zufriedenheit gelöst hätte, wovon auch der Vorstand profitierten würde.

Ärztliche Versorgung in der Flughafenklinik
Aus betrieblichen Gründen kann in der Notfallambulanz (Flughafenklinik) seit Montag, 06.03.2017, in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 07:00 Uhr morgens, kein Ambulanzarzt mehr zur Verfügung gestellt werden. Zwischen 07:00 Uhr und 16:00 Uhr wird weiter wie bisher täglich ein Arzt in der Notfallambulanz erreichbar sein. Die notärztliche Versorgung in den Randzeiten
wird weiterhin wie bisher für den kompletten Bereich des Flughafens gemeinsam mit dem öffentlichen Rettungsdienst sichergestellt.
Wir sind bestrebt, unser medizinisches Angebot in Zukunft auch wieder auszuweiten. Diese Information erreichte den Betriebsrat am 06.03.2017, was dahinter steckt oder welche Konsequenzen sich daraus ergeben wurde den Betroffenen erst später bewusst. Die Beschwerden von Mitarbeitern häuften sich. Es wurde nachgefragt warum es im Intranet falsch hinterlegt ist, denn dort
steht wörtlich „ Die Ambulanz ist 24 Stunden am Tag geöffnet und immer mit mindestens einem Arzt besetzt.“ 

Wir meinen: Ganz schlechte Performance für einen angehenden 5 Sterne Flughafen, mit den Leitsprüchen: „ Great to have you here“ und „Wir sorgen dafür”.

Pausen sind Pflicht nach dem ArbZG!

Arbeitgeber sind per Gesetz verpflichtet, ihren Arbeitnehmern Ruhepausen zu gewähren. Festgelegt ist dies in § 4 Arbeitszeitgesetz (ArbZG). Allgemein versteht man darunter eine Arbeitsunterbrechung, während der der Arbeitnehmer nicht zur Arbeitsleistung herangezogen werden kann und die er nach seiner eigener Vorstellung verbringen kann. Die Dauer der Pause ist genau festgelegt und beträgt bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden 30 Minuten, bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden 45 Minuten. Diese Arbeitsunterbrechungen
können auch in andere Zeitabschnitte aufgeteilt werden, müssen dann jedoch mindestens 15 Minuten betragen. Laut Gesetz müssen die Pausen im Vorhinein feststehen. Es ist nach dem Gesetz nicht möglich, keine Pause zu machen. Leider kommt es in unserem Unternehmen immer wieder vor, dass durch falsche Personalplanung die Beschäftigten dann aufgrund interner Abläufe keine Pause machen können. Das kann und darf so nicht sein!!! Im Sinne seiner Fürsorgepflicht fordern wir den Arbeitgeber schnellstmöglich auf für die betreffenden Abteilungen Abhilfe zu schaffen.

Mitarbeiter werben Mitarbeiter

Wir begrüßen es, dass für ein Jahr eine Betriebsvereinbarung im Bereich der Rettungsdienste und IFM (Integriertes Facility Management) abgeschlossen wurde. Die Betriebsvereinbarung bezieht sich auf die Werbung von Mitarbeitern im Bereich in besagtem Bereich, da hier großer Fachkräftemangel besteht. Schon in den vergangen Jahren wurden große Werbekampanien mit Plakaten an
Bahnsteigen, Anzeigen in Zeitungen und im Internet geschaltet. Ob diese erfolgreich waren entzieht sich unserer Kenntnis. Hier sollte aber vorsichtig gefragt werden, woran liegt es, dass wir eine Fachkräfte für diese Bereiche finden, sind es doch Ausbildungsberufe, wie Elektroniker, Mechatroniker, Techniker, Rettungsassistenten usw. Wir bilden doch regelmäßig aus. Jedes Jahr
begrüßen wir zwischen 100-110 Auszubildende.Könnte es daran liegen, dass wir den Auszubildenden nur für ein Jahr eine Übernahme anbieten und sie danach im luftleeren Raum hängenlassen?
Wo ist unser Plan, Mitarbeiter vom Lehrling bis hin zum Meister zu betreuen, ordentlich zu bezahlen, zu unterstützen und eine Zukunftsperspektive im Unternehmen aufzuzeigen? Könnte es auch daran liegen, dass wir hieram Flughafen besondere Arbeitsbedingungen haben? Oder könnte es daran liegen, dass die Tarifierung in unserem Betrieb im Vergleich zur freien Wirtschaft niedriger ist, gerade bei Fachkräften in Ausbildungsberufen? Wir meinen, dass die Weiterbildung und Entwicklung im Unternehmen besonders wichtig ist. Gerade Fachkräfte mit gutem Fachwissen und Spezialwissen zum Thema Flughafen müssen gefördert und vor allem gehalten werden. 

Neue Tätigkeiten für leistungsgeminderte Mitarbeiter/innen geschaffen!
Wir begrüßen die Entscheidung des Arbeitgebers, zur Unterstützung der Beschäftigten im Gepäckservicebereich BVD-IG1, zusätzliche Mitarbeiter/-innen in der Rücklaufsicherung und der Fluggastbrückenreinigung einzusetzen. Hintergrund ist die Vermischung von ankommenden und abfliegenden Fluggästen im Bereich der Fluggastbrücken zu verhindern und durch entsprechende
Kontrollen sicherzustellen. Zur Unterstützung der Fluggastbrückenbediener/innen werden daher Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen mit den Aufgaben der sogenannten Rücklaufsicherung betraut und eingesetzt, die ihre originären Tätigkeiten im Gepäckdienst, aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen dauerhaft nicht mehr ausüben können. Des Weiteren sollen leistungsgeminderte Mitarbeiter/innen zur Fluggastbrückenreinigung eingesetzt werden, da die Fluggastbrücken der erste Eindruck bei der Ankunft am Flughafen und an den Terminals sind.

„Wir wollen unsere Briefträger zurück!“

Diesen Satz haben wir in den vergangenen Wochen von vielen Beschäftigten aus unterschiedlichen Bereichen des Öfterend gehört. Aber wer denkt dass die Gleichbehandlung bei Fraport angekommen ist, der irrt. Oder wie sonst ist es zu verstehen, das im Gebäude 178 der Unternehmenszentrale und auch im Bereich IFM, Leitung Integriertes Facility Management, die Post
nach wie vor noch von den Beschäftigten der Abteilung IFM-IS2 / Postservice persönlich überbracht wird. Viele Abteilungen bemängeln die – seit der Einführung der neuen Postverteilung –
verspätete Zustellung der Post. Dies ist wohl dem zeitlichen Ablauf geschuldet. Da die Beschäftigten des Postservices täglich vor ihrem „Rundgang“, zu den verschiedenen Hausbriefkästen erst einmal auf die Sortierung der Einschreibebriefe und der eigentlichen Hauspost warten müssen und auch nur noch einmal am Tag die Post bringen und abholen, ist eine Verzögerung der Zustellung nicht auszuschließen. Der persönliche Kontakt bleibt leider in unserem „Weltunternehmen“ sprichwörtlich auf der Strecke! Aber das „Great to have you here“ können wir ja als Mitteilung mit der Post an unsere Briefträger senden.

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AGiL LH FRAinfo August 2017

AGiL LH FRAinfo August 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch in diesem Monat möchten wir Euch über aktuelle Themen für den Lufthansa- Standort FRA informieren. Habt Ihr Themen, die Ihr gerne beleuchtet haben möchtet? Schreibt uns eine Mail an frainfo@agil.aero Euer AGiL-Team

Fürsorgegespräch: Bedeutung und Handlungsoptionen

Verstärkt erreichen uns Rückfragen von KollegInnen zum Thema „Fürsorgegespräch“.
Wir müssen feststellen, dass „Fürsorgegespräche“ gelegentlich mit „BEM Gesprächen“ verwechselt werden und die Bedeutung sowie mögliche Folgen nicht allgemein bekannt sind.

Wir weisen darauf hin, dass die Inhalte und Grenzen eines Fürsorgegespräches gesetzlich nicht definiert sind. Wir, die AGiL-Betriebsräte, haben innerhalb unseres Gremiums mehrfach darauf hingewiesen, dass auch Fürsorgegespräche (wie auch sogenannte „Attestgespräche“) der betrieblichen Mitbestimmung gemäß §87(1) BetrVG unterliegen und der Betriebsrat daher eine Regelung zur Durchführung solcher Gespräche mit dem Arbeit- geber abschließen sollte. Zu unserem Be- dauern sieht die Mehrheit des Betriebsrates hierzu keinen Handlungsbedarf. Selbst unser Vorschlag, die Thematik „Fürsorgegespräch“ den KollegInnen mit einer Veröffentlichung näher zu erläutern, fand keine Akzeptanz im Gremium. Daher stellen wir Euch die aus unserer Sicht wichtigen Informationen nunmehr auf diesem Weg zur Verfügung.

Was ist ein Fürsorgegespräch?
Das Fürsorgegespräch darf der Arbeitgeber führen, wenn aus seiner Sicht Auffälligkeiten am Arbeitsplatz erkennbar sind, die zu Stör- ungen im Arbeitsablauf, dem Umfeld oder der Zusammenarbeit führen oder führen könnten. Zu diesem Zeitpunkt ist noch keine Pflicht- verletzung eingetreten, diese wird aber vom Vorgesetzten als wahrscheinlich angesehen, wenn das Verhalten fortgesetzt wird.

Welches Ziel wird damit vom Arbeitgeber verfolgt?
Das Fürsorgegespräch gehört tatsächlich zu gesundheitsorientierter Führung und soll der Verfestigung einer Situation vorbeugen. Ziel ist es, der betroffenen Person frühzeitig zu signalisieren, dass sie Unterstützung vom Arbeitgeber bzw. von seinem Vorgesetzten erwarten kann, wenn sie dies wünscht.

Wer ist an so einem Fürsorgegespräch beteiligt und wie ist der Ablauf?Es sollten nur der direkte Vorgesetzte und der Mitarbeiter beteiligt sein.

Möglicher Ablauf:
Wenn ein direkter Vorgesetzter den Eindruck hat, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mit- arbeiter persönliche, gesundheitliche oder soziale Probleme hat, die am Arbeitsplatz sichtbar werden und bei Fortsetzung des Ver- haltens die Vernachlässigung arbeitsvertrag- licher oder dienstrechtlicher Pflichten erwarten lassen, kann er mit dem betroffenen Mit- arbeiter ein vertrauliches Gespräch führen.
Im Gespräch soll er ausschließlich die Fürsorge zum Ausdruck bringen und Unterstützung und Hilfe anbieten.

Welche Inhalte könnte so ein Gespräch haben?
Der Vorgesetzte sollte seinen persönlichen Eindruck ansprechen, dass die betroffene Person Probleme hat, die auch am Arbeitsplatz sichtbar werden. Er sollte die aus seiner Sicht wahrgenommenen Probleme oder Auf- fälligkeiten und Veränderungen konkret benennen.

Das Fürsorgegespräch ist absolut vertraulich zu behandeln. Es hat keinen Disziplinar- charakter, schriftliche Aufzeichnungen sind nicht vorgesehen.

Der Vorgesetzte sollte fragen, ob die betroffene Person Unterstützung wünscht und wenn ja, in welcher Form. Er kann den Mitarbeiter bitten, selbst Lösungsvorschläge für die Situation zu entwickeln

Er sollte dem Mitarbeiter Hinweise auf die internen Hilfeangebote (Psychosoziale Berat- ung, Medizinischer Dienst) und externe Hilfemöglichkeiten (Beratungsstellen, Ärzte, Therapeuten) geben und Infomaterial aushändigen. Wichtig ist: Der Mitarbeiter entscheidet selbst, ob er die Gründe für etwaige Probleme darlegen möchte. Führungskräfte müssen im Fürsorgegespräch akzeptieren, wenn Mitarbeiter zurückhaltend reagieren und/oder Hilfsangebote nicht an- nehmen. Bedenkt immer, dass es sich auch bei einem Fürsorgegespräch um ein Gespräch zwischen Euch und dem Arbeitgeber handelt, aus dem arbeitsrechtliche Konsequenzen hergeleitet werden können. Der Vorgesetzte darf im Rahmen eines Fürsorgegespräches nicht über Krankheitstage oder Fehlzeiten des Mitarbeiters sprechen. Hierzu gibt es gesetzliche Grundlagen und Spielregeln, welche entsprechend in der Betriebsvereinbarung (BV) „Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)“ eindeutig geregelt sind. So ist u.a. vereinbart, dass der Mitarbeiter das Angebot eines BEM Gesprächs auch ablehnen kann. Wir hoffen, dass wir Euch mit dieser Veröffentlichung zumindest eine Hilfestellung geben konnten und stehen Euch für Rückfragen immer gerne zur Verfügung.

www.agil.aero im neuen Design!

Wir haben aufgeräumt, umgebaut und neu gestalltet. “Die neue Seite ist wesentlich übersichtlicher, aufgeräumter und einfacher zu bedienen als die bisherige” erklärt Benjamin Berg – bei der AGiL zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Im Netz ist es wichtig, ständig auf dem neuesten Stand zu sein.

Mit der neuen Version von www.agil.aero wird auch ins- besondere die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert. So können sich die Beuscher jederzeit und von überall aus aktuelle Meldungen lesen und sich über die AGiL informieren.

Die Weiterentwicklung hört natürlich auch nach diesem “Relaunch” nicht auf. “Der nächste Meilenstein wird der Start unseres Mitgliederbereichs” sagt Benjamin Berg. “

Das Portal wird unseren Mitgliedern künftig viele neue Möglichkeiten bieten, für die man sich bis dato per Mail oder Telefon bei uns melden musste. Vom Adresswechsel über eine neue Bankverbindung bis hin zum Download der Beitragsbestätigung. Die AGiL wird voll digital.” Auch die Übersicht über die AGiL-Betriebsräte wurde aktualisiert. Unter dem Punkt “Über uns” finden sich alle bundesweiten AGiL Betriebsräte, aufgeschlüsselt nach Betrieben. Schaut vorbei auf www.agil.aero

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