Category: FraSec

FRAPORT: AGiL Info Dezember 2017

FRAPORT: AGiL Info Dezember 2017

Tarifverträge des Gemeinschaftsbetriebes ungültig?

Nachdem der Gemeinschaftsbetrieb von Fraport AG, FraVoko und FraGround zum 01. Juli 2017 den Betrieb aufnahm, wurden gleichzeitig die 2 bestehenden Betriebsratsgremien, mit separaten Tarifverträgen, ausgestattet.

Die Verhandlungsführer Ver.di, DBB und Arbeitgeberverband vereinbarten, entgegen des Betriebsverfassungsgesetzes, ein Betriebsrat pro Gemeinschaftsbetrieb, die Beibehaltung der jeweiligen bestehenden Betriebsratsgremien. Der Betriebsrat (BR) der Fraport AG beauftragte hierzu ein Rechtsanwaltsbüro mit der Klärung der Angelegenheit. Die BR- Anwaltskanzlei bestätigte dem Betriebsratsgremium die Unzulässigkeit von zwei BR-Gremien im Gemeinschaftsbetrieb. U. a. besteht für den BR dringender Handlungsbedarf, da der Fraport-BR nur bis zum 31.12.2017 im Amt wäre. Um eine Verlängerung der Amtszeit zu erwirken müsste umgehend eine Betriebsvereinbarung (BV) mit dem Arbeitgeber abgeschlossen werden. Hierzu reichten AGiL Betriebsräte zwei Anträge im Betriebsrat ein. Leider fanden die Anträge, sowohl eine BV abzuschließen, wie einer rechtlichen Prüfung der Angelegenheit vor Gericht, im Gremium eine Mehrheit. Für die Tarifvertragsparteien ist natürlich alles in Ordnung und es besteht keinerlei Handlungsbedarf. Fazit:Der Arbeitgeber kann weiterhin die beiden Betriebsratsgremien gegeneinander ausspielen, mit Unterstützung von Betriebsräten mit gleichzeitiger enger Gewerkschaftsbindung. Wurden jemals die Mitarbeiter gefragt, ob sie diese unterschiedliche Handhabung ihrer Angelegenheiten möchten? D. h. auch, dass die anstehenden Wahlen unter Vorbehalt einer rechtlichen Klärung stehen. Dies kann weder im Interesse der Belegschaft noch eines funktionierenden Betriebsratsgremiums sein.

Jahressonderzahlung

Sollte sich jemand wegen der diesjährigenvHöhe seiner Jahressonderzahlung mit dervNovemberabrechnung gewundert haben, wollen wir das Ergebnis der tariflichen Verhandlungen mit Verdi noch einmal in Erinnerung rufen.

„TVöD – Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, Tarifrunde 2016

1. Laufzeit: 24 Monate:
01.03.2016 – 28.02.2018

2. Entgelt:
• Entgelterhöhung in 2 Stufen:

o 01.03.2016: +2,4%

o 01.02.2017: +2,35%

• Erhöhung des Pflichtbeitrages zur betrieblichen Zusatzversorgung für TVöD Bund und einiger Zusatzversorgungskassen im Bereich TVöD VKA in 3 Stufen. Es werden sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberbeiträge angehoben:

o 01.07.2016: 0,2% Ost: 0,75%

o 01.07.2017: 0,1% Ost: 0,75%

o 01.07.2018: 0,1% Ost: 0,75%

Diese Beitragserhöhungen führen zu einer Absenkung der Netto-Gehälter. Absenkung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im Bereich TVöD VKA (Kommunen):

• Einfrieren auf das Niveau des Jahres 2015 für die Jahre 2016 bis 2018

• zusätzlich eine weitere Absenkung um 4 Prozentpunkte im Jahr 2017 Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst – Bereich VKA. Absenkung der Jahressonderzahlung 2016 bis 2018.

Des Weiteren werden die Bemessungssätze im Jahr 2017 zusätzlich um 4 Prozentpunkte abgesenkt und die Absenkung für künftige Jahre beibehalten. Ab dem Jahr 2019 sollen die Bemessungssätze nicht weiter abgesenkt werden, d.h. die Jahres sonderzahlung nimmt wieder an den Entgeltsteigerungen teil.“
(Auszug aus dem zurzeit geltenden TVöD)

Wir von der AGiL sagen noch einmal „Danke Ver.di“ für so ein Ergebnis!

Richtigstellung zur Thematik Klimatechnik Vorstandsebene

In der Betriebsversammlung wurden die AGiL Betriebsräte durch unseren Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Schulte als „Lügner“ bezeichnet, die die Unwahrheit über die Thematik der „Zwei-Klassen-Gesellschaft oder was läuft bei Fraport schief“ geschrieben hatten. Die Thematik bezog sich auf die Genehmigung einer neuen Heiz- und Kühldecke, separate Klimaanlage beziehungsweise einer Beschattungsanlage für die Außenterrasse nur für die Vorstandsetage im Gebäude 178 für ungefähr schlappe 750.000 €. Dieses Thema, erklärte unser Vorstandsvorsitzender Dr. Schulte den Anwesenden in der Betriebsversammlung, ist eine Lüge und niemals für den Vorstand geplant.

Lieber Herr Dr. Schulte, wir sind weiterhin der Meinung, dass das besagte Geld besser für die gesamten klimatischen Bedingungen im Gebäude 178 für alle Beschäftigten ausgegeben werden sollte, anstatt nur die Problematiken der Vorstandsetage zu beheben. Damit wir aber von Ihnen nicht wieder einer Lüge bezichtigt werden, haben wir uns die Mühe gemacht und Ihnen den dazugehörigen Projektauftrag rausgesucht.

Der Projektname lautet Optimierung Klimatechnik GE 178 E07 mit der Projektnummer B-002536. Hierin heißt es wörtlich:“ Im Vorstandsbereich in der Ebene 07 im Westriegeldes Gebäudes 178 wird das Raumklima als unbehaglich empfunden. Besonders kritisch sind die klimatischen Verhältnisse in den Vorstand- Besprechungsräumen während der Sommermonate, aufgrund der trockenen Raumluft kommt es ebenfalls zu Beschwerden in den Wintermonaten.“ Gerne senden wir Ihnen die kompletten Unterlagen zu.

Ups….Wer einmal Lügt dem Glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht !

Täuschung und Tarnung

Immer wieder beschweren sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über Veröffentlichungen im offiziellen BR-Magazin WIR. Um hier Klarheit zu schaffen, muss Richtiggestellt werden, dass die Inhalte der Veröffentlichungen nicht die Meinung des gesamten BR-Gremiums wiedergeben. Die Überschriften der Themen werden zwar im Gremium beraten, aber die Ausgestaltung und die Werbeinhalte der Veröffentlichungen sind weder abgestimmt noch wurden die Texte vom BR-Gremium freigegeben. Für den Inhalt und die textliche Ausgestaltung trägt einzig nur die Betriebsratsvorsitzende die Verantwortung.

Ist das die gewollte 5*-Sterne Airport Notfallversorgung

AGiL hatte bereits zur letzten Betriebsversammlung am 20.09.2017 über die Zustände der ärztlichen Versorgung in der Flughafenklinik berichtet und bemängelt das in der Zeit zwischen 16:00 und 07:00 Uhr morgens kein Ambulanzarzt mehr zur Verfügung steht. Jetzt können wir erneut über ein weiteres unverständliches Geschehen – was letztendlich unsere Beschäftigten und Passagiere  Betrifft – berichten. Als am 8. November diesen Jahres eine Fraport-Beschäftigte mit einem Kollegen im Terminal 2 eine bewusstlose Person aufgefunden und sofort per Telefon den Notruf abgesetzt hatte, passierte folgendes:

• Erst einmal passierte nichts

• Nach langen 14 Minuten kamen dann zum Glück die Kollegen der Flughafen Feuerwehr vor Ort, mit dem Hinweis an die Kollegin die gerade erste Hilfe leistete, dass kein medizinisches Rettungsfahrzeug mit Besatzung zurzeit verfügbar ist. Die Kollegin setzte somit ihre Rettungsmaßnahmen fort.

• Nach weiteren langen 6 Minuten ist dann der Notarzt mit der Besatzung des Rettungswagens vor Ort eingetroffen und konnte den Patienten übernehmen. Für den Patienten ist es sicherlich gut und beruhigend, wenn schnelle erste Hilfe durch einen Ersthelfer naht, aber im Ganzen betrachtet, ist entscheidend wie schnell der Patient der klinischen Versorgung zugeführt wird. Eine präklinische Notfallversorgung einschließlich der notärztlichen Versorgung sollte für einen 5* Sterne Airport innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist selbstverständlich sein! Zur Versorgung von Notfallpatienten ist eine vorgegebene Zeitspanne in Verbindung mit höchster Eilbedürftigkeit erforderlich, wenn höchste Eile geboten ist um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Die Hilfsfrist ist mit 10 Minuten vom Gesetzgeber als umsetzbar und sachlich vertretbar vorgegeben, innerhalb dem in der Regel jeder Notfallort zu erreichen ist. Deshalb sagen wir auch zu diesem Vorfallohne einen Vorwurf an die Kollegen/-innen der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes – das war wieder einmal eine ganz schlechte Performance für einen angehenden 5* Sterne Airport mit den Leitsprüchen „Great to have you here“ und „Wir sorgen dafür“. Unsere Bitte an den Vorstand lautet deshalb:

• Personalaufstockung für die Flughafenklinik und das Rettungsdienstpersonal

•  Aufstockung und Bereitstellung von benötigten Rettungsmitteln

Was ist mit dem Gesundheitsschutz für die Beschäftigten im Terminal 2?

Seit 2012 ist es verpflichtend zusätzlich zu bereits bestehenden Vorsorgemaßnahmen regelmäßig die Warmwasseranlagen auf Legionellen überprüfen zu lassen. Legionellen sind Bakterien, die natürlicherweise im Süßwasser vorkommen und sich in Warmwasserleitungen vermehren (können). Dies ist dem Gesundheitsschutz geschuldet. Über das Einatmen von sehr stark mit Legionellen belasteten zerstäubten Wassertröpfchen die zum Beispiel beim Duschen entstehen, gelangen die Bakterien in die Lunge. Geringe Konzentrationen von Legionellen im Wasser sind gesundheitlich unbedenklich. Bei bis zu 100 KBE (koloniebildende) Einheiten pro 100 ml Wasser muss noch nichts unternommen werden. Wird dieser Grenzwert erreicht oder überschritten, muss das Gesundheitsamt informiert und die Anlage geprüft und verbessert werden.

Die im Oktober / November 2017 durch eine externe Firma gemessenen Grenzwerte sind um ein Vielfaches an KBE Einheiten überschritten worden. Wir möchten vom Arbeitgeber, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung zu verhindern, dass er sich der Problematik schnellstmöglich annimmt und Abhilfe schaffen wird.

Lieber Vorstand…“Lassen Sie Ihr Team nicht alles ausbaden!“

Denn wer gesund ist, kommt gerne zur Arbeit.

Information zur neuen Besetzung der Einigungsstelle

Nachdem wir bereits im Betriebsratsgremium die Besetzung der Mitglieder der Einigungsstelle – zum Thema Dienstplanverlängerungen und Überstunden – mit Peter Henrich und als sein persönlicher Ersatz Dieter Menger beschlossen hatten, wurde dem BR Gremium durch den Arbeitgeber signalisiert, das er mit einer 6er Besetzung nicht einverstanden ist. Um weitere Verzögerungen hinsichtlich einer zügigen Besetzung der Einigungsstellenmitglieder sicherzustellen haben die Kollegen Henrich und Menger auf ihren Platz verzichtet, mit der Hoffnung verbunden, dass endlich Klarheit und Rechtssicherheit im Thema hergestellt werden kann. Weiterhin sind beide Kollegen aber in der Arbeitsgruppe vertreten. 

Konzernnews:
Aufsichtsratswahl bei der FraGround GmbH

Mit Freude können wir berichten, dass wir für die FraGround Aufsichtsratswahl als Spitzenkandidat den Kollegen Haci Saka für AGiL ins Rennen geschickt haben. Leider mussten sich einzelne

AGiL-Mitglieder aber bei ihrer Sammlung der erforderlichen Stützunterschriften im Unternehmen mit massiven Bedrohungen und Verfolgungen durch einzelne Ver.di Betriebsräte und Beauftragte

auseinandersetzen.Warum ehrenamtliche Betriebsräte/Arbeitnehmervertreter sich so verhalten entzieht sich unserer Kenntnis. Wir von der AGiL möchten einen fairen und demokratischen Wahlkampf für alle Ämter. Bei den anstehenden Aufsichtsratswahlen für FraGround am 16.02.-18.02.2017 wählen wir Liste 5 Haci Saka AGiL

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Suche nach Großem, Außergewöhnliche übersieht man leider oft das Unscheinbare, Kleine. Wir wünschen Euch von Herzen schöne Weihnachtsfeiertage und gemeinsame Stunden mir euren Lieben. Für das Jahr 2018 wünschen wir euch beste Gesundheit und viele glückliche Momente.

Eure AGiL

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Tarifverhandlungen beim BDSW

Tarifverhandlungen beim BDSW

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Tarifverhandlungen beim BDSW zum Entgeltrahmentarifvertrag für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben begonnen. Von diesen Tarifverhandlungen sind auch unsere Mitglieder in der Firma FraSec GmbH und I-SEC betroffen. Deshalb haben auch wir, die AGiL, einen Antrag auf Teilnahme an den Tarifverhandlungen beim BDSW gestellt. Wir haben für diese Bereiche Verhandlungsschwerpunkte identifiziert, bei denen aus unserer Sicht dringender Handlungsbedarf besteht. Grundsätzlich lehnen wir Auslagerungen und damit einhergehende Billigtarifverträge ab. Unser Ansatz ist, unsere Kollegen bei der FraSec zu halten und die Tarifverträge auf ein gemeinsames Niveau anzuheben und nicht, Berufsgruppen/Gesellschaften durch stetige Absenkungen gegeneinander auszuspielen. In jedem Fall müssen die Stammbelegschaft und auch zukünftige Kollegen durch wirksame Absicherungen geschützt werden. Wir möchten die Tarifbedingungen der unterschiedlichen Bereiche innerhalb der FraSec wieder stärker in Einklang bringen und so einer fortschreitenden Spaltung der Belegschaft entgegen wirken.

Die nachfolgenden Punkte müssen zum Teil neu vereinbart werden, greifen auch teilweise in bestehende tarifliche Regelungen ein, die ggfls. gekündigt bzw. ergänzt werden müssen.

 

1.Vergütung und Vergütungssystematik
• Ordnungsgemäße Einstufung und Anhebung der Entgelte für alle Beschäftigten als Personal- und Dienstplaner/in in Betriebsbüros, Disponent/in, alle Operativen Führungskräfte usw.
• 16,90 € Regelentgelt für §5 LuftSiG
• 15,30 € Regelentgelt für §§ 8 und 9 LuftSiG mit PWK
• 14,50 € Regelentgelt für §§ 8 und 9 LuftSiG
• Überprüfung und Anpassung der vorhandenen Stellenbeschreibungen
• Angleichung der Beträge an das Tarifniveau von Baden-Württemberg

2.Neuregelungen bei der Arbeitszeit
• Flexibilität für den Arbeitgeber, aber nur bei Freiwilligkeit und mehr Freizeit.
• Schichtrhythmus auf 6-2,6-2,5-3
• Anpassung der Definition von Mehrarbeit/Überarbeit ( Arbeitszeitkonten/MTV§7)
• Familie und Beruf sollte im Einklang stehen

3. Beschäftigungssicherung / Personalentwicklung
• Eindämmung von sachgrundlosen Befristungen
• Leiharbeit auf ein vereinbartes Höchstmaß im Betrieb
• Vollbeschäftigung

4. Altersteilzeit
•Einführung von Altersteilzeit

 

Sicherheit und Services muss angemessen bezahlt werden! Wir streben an, einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag abzuschließen. Damit wir diese Vorstellungen/ Forderungen so schnell wie möglich in Eurem Interesse durchsetzen können, benötigen wir eure Unterstützung durch eine AGiL-Mitgliedschaft.

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Infoveranstaltung für KollegInnen der Fraport Airport-Security

Infoveranstaltung für KollegInnen der Fraport Airport-Security

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in Zusammenarbeit mit unserem Partner, der Fraport-Betriebsratsliste FAG, haben wir am 12. Dezember eine zweite Unterstützungsveranstaltung für die von einer Ausgliederung bedrohten KollegInnen der Airport-Security organisiert.

Während wir für unsere erste Veranstaltung am 23. August noch die Räumlichkeiten der Fraport AG nutzen konnten, hatte das Management der Fraport AG nun offensichtlich kein weiteres Interesse an Mitarbeiteraufklärung und verhängte ein fragwürdiges Hausverbot. Unsere Veranstaltung fand deshalb im DPD-Kongresszentrum in Raunheim statt.

Die Resonanz war groß, denn über hundert Kolleginnen und Kollegen nahmen unser Angebot war und ließen sich rechtlich, ausführlich und verständlich von unserem Vertrauensjuristen, Herrn Peter Dütschke, beraten. Der geplante Zeitrahmen reichte bei Weitem nicht aus, denn wir nahmen uns die Zeit, um zu allen Fragen detailliert Stellung zu beziehen.

Folgende Themen standen auf der Agenda und wurden sehr umfassend behandelt:

• Welche Auswirkungen hat der BAG-Beschluss vom 10.12.2013 auf die angedachte ASM-Arbeitnehmerüberlassung.

• Aktuelle Ungleichbehandlungen von ASM-Mitarbeitern, Gesetzesgrundlagen im Tarifgefüge des TVöD und daraus resultierende Maßnahmen für die Betroffenen.

Kernthema Ausgliederung ASM: Arbeitsjuristisch bestehende Lücken im Interessensausgleich zum Nachteil der betroffenen Mitarbeiter und juristische Gegenmaßnahmen des Einzelnen, rechtliche Voraussetzungen eines Betriebsüberganges, wann ist ein Betriebsübergang überhaupt rechtswirksam? Verhaltensweisen im Widerspruchsverfahren, Bewertung einer AÜ aus wirtschaftlicher und rechtlicher Betrachtungsweise und dabei Darlegung von in sich erkennbaren Widersprüchen.

• Zukunftsperspektive in der Tochterfirma FraSec GmbH, Das Referat eines FraSec-Funktionäres zeichnete an dieser Stelle eine sehr düstere Prognose in Bezug auf Stabilität und Sicherheit in dieser Tochterfirma (Arbeitsplatzgefährdungen).

• Ausgliederungsabsichten bei BVD

Abschließend wurde auf Beschluss aller Anwesenden veranlasst, einen offenen Brief an den Faport-Vorstand zu richten. Dieses Schreiben wird umgehend und zeitnah durch unseren Fachjuristen erstellt, um auf die juristische Mängellage in dem gesamten Verfahren hinzuweisen. Der Vorstand wird im Sinne der betroffenen Mitarbeiterschaft zu einer rechtmäßigen Nachbesserung aufgefordert, um in diesem Falle Rechtssicherheit zu schaffen.

Nach Abschluss der Informationsveranstaltung war zu erkennen, dass den anwesenden Mitarbeitern sehr viel Angst und Unsicherheiten genommen werden konnte.

Das positive Feedback unserer KollegInnen freut uns sehr und zeigt, dass wir uns mit unserer offenen Arbeit auf dem richtigen Weg befinden.

Mit kollegialen Grüßen,

Tom Wagner
(AGiL Bereichsvorsitzender Flughäfen)
Ahmet Delibudak
(Listenführer der FAG und freigest. Betriebsrat)
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AGiL im Aufsichtsrat der FraSec GmbH

AGiL im Aufsichtsrat der FraSec GmbH

Die AGiL ist mit Dirk Pemberger in den Aufsichtsrat der Fraport Security Services GmbH gewählt worden.

Die FraSec Fraport Security Services GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Fraport AG und bietet Sicherheits- und Servicedienstleistungen an den Flughäfen Frankfurt/Main und Frankfurt-Hahn an.

Die FraSec GmbH beschäftigt über 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gewährleistet die Sicherheit für Passagiere und Personal am Flughafen.

Die Wahlen zu den Vertretern der Arbeitnehmer im Aufsichtsratswahl bei der FraSec GmbH fand zwischen dem 16.04. – 18.04.13 statt. Die Auzählung erflogte am Freitag den 19.04.13 und lieferte folgendes Ergebnis:

Wahl der Arbeitnehmervertreter und Sitzverteilung:

Liste 1 – ver.di 244 Stimmen = 1 Sitz im Aufsichtsrat
Liste 2 – Freie Liste 65 Stimmen = 0
Liste 3 – AGiL 175 Stimmen = 1 Sitz im Aufsichtsrat
Liste 4 – komba Gewerkschaft 243 Stimmen = 1 Sitz im Aufsichtsrat
Somit sind folgende Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat der FraSec GmbH gewählt:
Thomas Rehme (ver.di), Helmut Hayn (komba), Dirk Pemberger (AGiL)
Wahl der leitenden Angestellten:
Brigitte Fürst 508 Stimmen

Markus Herle 136 Stimmen

Somit ist folgende leitende Angestellte in den Aufsichtsrat der FraSec GmbH gewählt:
Brigitte Fürst

Wahl der Vertreter von Gewerkschaften und Sitzverteilung:
Liste 1 komba gewerkschaft 351 Stimmen = 1 Sitz im Aufsichtsrat
Liste 2 ver.di 290 Stimmen = 1 Sitz im Aufsichtsrat
Somit sind folgende Vertreter der Gewerkschaften in den Aufsichtsrat der FraSec GmbH gewählt:

Werner Schmidt (komba), Mathias Venema (ver.di)

Wir wünschen Dirk Pemberger bei seiner neuen Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand im Sinne der Arbeitnehmera

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